
Im November kehrt im Garten langsam Ruhe ein. Die Temperaturen sinken deutlich, erste Nachtfröste sind möglich und das Wachstum von Rasen und Pflanzen wird immer geringer. Trotzdem gibt es vor dem Winter noch einige wichtige Arbeiten zu erledigen.
Wer jetzt Rasenflächen, Mähroboter, Bewässerung und Gartengeräte richtig vorbereitet, schützt seine Technik und schafft gleichzeitig gute Voraussetzungen für den Start in die nächste Gartensaison.
Ob im November noch einmal gemäht werden muss, hängt weniger vom Kalender als von der Witterung ab. Solange der Rasen weiterwächst und die Temperaturen mild bleiben, kann ein letzter Rasenschnitt sinnvoll sein.
Dabei sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden. Etwas längere Grashalme schützen die Grasnarbe besser vor niedrigen Temperaturen und Frost.
Sobald das Wachstum weitgehend eingestellt ist, darf auch der Rasenmäher endgültig in die Winterpause gehen.
Gerade im November landet häufig noch einmal besonders viel Laub auf den Rasenflächen.
Eine geschlossene Laubschicht sollte nicht über längere Zeit auf dem Rasen liegen bleiben. Sie nimmt den Gräsern Licht und Luft und hält gleichzeitig Feuchtigkeit auf der Fläche. Dadurch können sich ungünstige Bedingungen für den Rasen entwickeln.
Entfernen Sie größere Mengen deshalb regelmäßig. Gesundes Laub kann anschließend beispielsweise auf dem Kompost oder als schützende Schicht in geeigneten Beeten genutzt werden.
Spätestens wenn der Rasen sein Wachstum nahezu eingestellt hat und dauerhaft kalte Temperaturen bevorstehen, ist es Zeit, den Mähroboter einzulagern.
Vor der Winterpause sollte das Gerät gründlich gereinigt werden. Grasreste und Verschmutzungen am Mähdeck, an den Rädern und an den Sensoren lassen sich jetzt deutlich leichter entfernen als nach mehreren Monaten Lagerung.
Auch Messer und Ladekontakte sollten kontrolliert werden. Der Akku wird entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Herstellers geladen und der Mähroboter anschließend trocken und möglichst frostfrei gelagert.
Eine Wartung während der Wintermonate bietet sich ebenfalls an. So kann der Mähroboter im Frühjahr wieder zuverlässig in die neue Saison starten.
Im November steigt das Risiko stärkerer Nachtfröste deutlich. Automatische Bewässerungssysteme sollten deshalb spätestens jetzt vollständig auf den Winter vorbereitet sein.
Wasser, das in Leitungen, Ventilen oder anderen Bauteilen verbleibt, kann bei Frost gefrieren und Schäden verursachen. Je nach Anlage müssen Leitungen entleert und empfindliche Komponenten entsprechend geschützt werden.
Wer hier rechtzeitig vorsorgt, kann unnötige Reparaturen im kommenden Frühjahr vermeiden.
Auch Rasenmäher, Heckenscheren, Motorsensen und andere Gartengeräte werden im November meist nur noch selten benötigt.
Vor der Einlagerung sollten die Geräte gründlich gereinigt und auf mögliche Schäden oder Verschleiß kontrolliert werden. Besonders Messer, Filter, Akkus und bewegliche Teile verdienen dabei Aufmerksamkeit.
Akkubetriebene Geräte sollten trocken gelagert und die Akkus entsprechend den jeweiligen Herstellervorgaben aufbewahrt werden.
Der Winter ist außerdem eine gute Gelegenheit für Wartungs- und Reparaturarbeiten. So stehen die Geräte zum Beginn der nächsten Gartensaison wieder einsatzbereit zur Verfügung.
Mit dem November endet zwar die intensive Gartensaison, für die Technik beginnt damit aber eine wichtige Ruhe- und Wartungsphase.
Wer Mähroboter und Gartengeräte nicht einfach ungereinigt abstellt, sondern jetzt pflegt und kontrolliert, kann die Lebensdauer der Geräte verlängern und böse Überraschungen im Frühjahr vermeiden.
Bevor der Garten endgültig in die Winterruhe geht, lohnt sich ein letzter Rundgang: Ist der Rasen frei von größeren Laubmengen, wurde die Bewässerungsanlage winterfest gemacht und sind Mähroboter und Gartengeräte sauber und geschützt eingelagert?
Wer diese Punkte jetzt erledigt, kann dem Winter deutlich entspannter entgegensehen.
Bei Fragen zu Mährobotern, Gartentechnik, Wartung, Reparatur, Bewässerungssystemen oder Zubehör beraten wir Sie gerne persönlich in der Traktorgarage Regenstauf.
